5000 Gulden sichern Mainmarkt das Stadtrecht

Am Mittwoch, den 2. Juni 2010 hatte Herzog Mario von Franken fünf Ortsteile unterhalb seiner Burg Rieneck versammelt und ihnen ein großherzogliches Angebot unterbreitet: Würden die fünf Ortsteile von Mainmarkt innerhalb von drei Tagen zusammen mindestens 5000 Gulden aufbringen, so würden ihnen zusammen das Stadtrecht verliehen, sodass Mainmarkt dann Mainstadt hieße. Der Ortsteil, der die meisten Gulden aufbringen würde, sollte das Recht erhalten, den Bürgermeister der Stadt zu ernennen.
So machten sich die fünf Ortsteile am Donnerstag Morgen eifrig daran, möglichst viele Gulden zu verdienen. Die Ortsteile konnten in den verschiedenen Zünften selbst Papier schöpfen, Jungfernschleier nähen, Webrahmen bauen, sich über Heilkräuter informieren oder einen Lagerturm bauen. Die Meisterleistungen wurden dann mit Gulden entlohnt. Nach dem Mittagessen wurde den Ortsteilen Rieneck mit einem Stadt- und Landschaftsspiel näher gebracht. Auch für die Tätigkeiten der in der hervorragenden Lagerküche, die unter dem Regiment von Mareike, Nina und Michael stand, gab es Gulden. Nach dem anstrengenden und Guldenreichen Tag wurde am Abend ein Lagerfeuer gemacht und der Abend klang langsam und gemütlich aus.
Am nächsten Morgen machten wir ein Geländespiel um in den Ortsteilen noch mehr Gulden zu verdienen. Nach dem anstrengenden Tag wurde am Freitag Abend das Ergebnis verkündet: Herzog Mario versammelte seine fünf Ortsteile am Marktplatz und nahm die Gulden der Ortsteile entgegen. Wir machten ein paar Spiele um die Spannung auf das Ergebnis zu nehmen und dann wurde die Zählung von Herzog Mario von Franken bekannt gegeben. Die fünf Ortsteile haben ganze 5300 Gulden verdient und somit wurde Mainmarkt unter großem Jubel aller Lagerteilnehmer feierlich zur Mainstadt ernannt. Der Ortsteil Neumarkt hatte mit 1200 GUlden den Löwenanteil zur Stadternennung beigetragen und durfte nun den neuen Bürgermeister der Stadt ernennen: Sarah wurde zur Bürgermeisterin von Mainmarkt.
Den letzten Abend verbrachten wir gemeinsam als Mainstadt am Lagerfeuer mit Stockbrot und Tschai.
Am nächsten Morgen wurde der Zeltplatz von Rieneck wieder von uns verlassen.
Und wir verbrachten wieder ein paar schöne Tage gemeinsam, an die wir uns sicher alle gerne zurück erinnern würden…