Nordland, Nordland…

2. Pfingstferienwoche, Mittwochmorgens, die Region Mainfranken auf dem Weg zum Pfingstlager nach Christelried, dieses Jahr mit dem Thema „Nordland“. Erstmal angekommen bauten alle ihre Zelte auf. Am Nachmittag war dann die Lagereröffnung. Mit einem lustigen Vorspiel wurden wir in unser Thema fürs Pfingstlager geschickt. Danach teilten wir uns auf: die Größeren bauten an einem Lagertor und die Kleinen Hütten im Wald oder Bänke fürs Lagerfeuer. Nach dem ein paar Bänke fertig und genügend Sitzplätze für alle da waren, gab es endlich Abendessen. Am Abend wurde noch viel an den Bauten weitergearbeitet bis es dämmerte, dann trafen wir uns alle noch mal am Lagerfeuer und sangen zum Ausklang des Tages noch ein paar Lieder.
Am nächsten Morgen begann der Tag mit ein bisschen Frühsport vor der Morgenandacht und dem Frühstück. Den Vormittag verbrachten wir ganz ruhig mit unseren Lagerbauten. Nach dem Mittagessen wurde sich für einen kleinen Hajk gerüstet. Die einen hajkten auf den Schwanberg um dort eine Führung mitzumachen. Die anderen folgten Waldläuferzeichen nach Castell und spielten dort „Apple & ei“ und tauschten wie wild die Äpfel gegen fast ganze Tüten ein. Kaum am Zeltplatz angekommen, kamen 10 mittelalterlich gekleidete Jugendliche aus dem Wald. Diese liefen geradezu nur auf unsere Regionsfahne zu und holten diese vom Mast herunter. Keiner von uns wusste so recht was da geschah. Dann verschwanden sie wieder im Wald. Nach einer kurzen Zeit kamen dann die zwei Sprecher von ihnen mit einer weißen Fahne und wollten diese gegen ein Abendessen eintauschen. Doch eine Bedingung hatten sie noch: Sie wollten gegen uns einen Wettstreit machen und einen als Geisel haben. Also errungen wir unsere Fahne und den Gefangenen, der von ihnen am Lagertor festgebunden wurde, wieder durch Schwertkampf, Bogenschießen und weiteres. Dann aßen wir zusammen mit ihnen duellieren und zum Abschluss des Abends saßen alle ums Lagerfeuer herum mit Tschai und Stockbrot.
Am Freitagmorgen gab es verschiedene Workshops zum Thema Nordland. Mann konnte Fladenbrot oder Waffeln backen, sich einen eigenen Bogen bauen oder auch Silberschmuck selber entwerfen. Am Nachmittag fand eine kleine Lagerolympiade statt und es gab Pfannkuchen für die ganze Truppe aus dem Gewinn von dem Hajkspiel. In der Nacht spielten wir noch das Geländespiel „Irrlichter“. Es wurden mehrere Ranger und Rover als Irrlichter versteckt und die Gruppen mussten sie finden und mehr oder weniger lustige Aufgaben erfüllen. Anschließend fiel jeder müde ins Bett um am nächsten Tag fit für die Abreise zu sein. Ein spätes Frühstück stärkte jeden fürs Zusammenpacken und Aufräumen. Zur Mittagszeit machten wir unseren Abschlusskreis und verabschiedeten uns alle voneinander von einem wunderschönen Pfingstlager in Christelried.